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Sie sind in aller Munde - geliebt, bestaunt, verehrt. Eine Aura umgibt sie, der Reiz des Besonderen, des Unerreichbaren lasst die Augen von uns allen auf sie richten. Ihre Lebensschicksale gehen zu Herzen, ihre erstaunliche Jugend, ihre erste Liebe - ein Leben in Reichtum, in Saus und Braus, aber oft auch in groer, verletzender Einsamkeit. Groe Gefhle, zauberhafte Prinzessinnen, edle Prinzen begeistern die Leserinnen dieser einzigartigen Romane und ziehen sie in ihren Bann. In der vllig neuen Romanreihe Frstenkinder kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwrmenden Mami-Storys bevorzugt. Frstenkinder steht fr einen idealen neuen Romantypus, der zugleich das klassische Erfolgsmodell verwirklicht. Groe Schriftstellerinnen, die den Liebesroman seit langem prgen, konnten wir fr diese neue Heftreihe gewinnen. Wie fhlen Sie sich heute, Durchlaucht? fragte die Krankengymnastin Monika Berneder mit charmantem Lcheln. Bei Ihrem Anblick fhle ich mich gleich bedeutend besser, scherzte Prinz Timo von Eschstruth und nahm auf der Gymnastikliege Platz. Schn, dann wollen wir heute mal krftig arbeiten, damit Sie bald wieder fit fr weitere Crashs auf der Rennstrecke sind. Malen Sie den Teufel nicht an die Wand, Monika. Auerdem habe ich mir das Nackenwirbeltrauma nicht auf der Rennstrecke, sondern im ganz normalen Alltagsverkehr geholt. Irgend so eine Schlafmtze hat meinen Wagen gerammt. Wre der Unfall auf der Rennstrecke passiert, wre es wohl kaum so glimpflich fr Sie abgelaufen, Durchlaucht. Nennen Sie mich doch Timo, bat der Prinz mit blitzenden Augen. Hier in der Praxis bin ich doch ein Patient wie alle anderen. Wie Sie wnschen. Fangen wir also mit den Lockerungsbungen an, bestimmte die hbsche junge Frau, die geflissentlich Timos bewundernde Blicke bersah. Monika war daran gewhnt, dass ihre mnnlichen Patienten die bungsstunden mit einem Flirt aufzulockern versuchten. Inzwischen hatte sie gelernt, Abstand zu halten, ohne fr unfreundlich gehalten zu werden. Schmerzt das? fragte sie, berflssigerweise, denn Timo sthnte bertrieben, als sie ihm den Arm nach hinten bog. Wenn es weh tut, tut es auch gut.