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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, Universität Karlsruhe (TH) (Institut für Kunstgeschichte), Veranstaltung: Säkularisation am Oberrhein, Sprache: Deutsch, Abstract: Vis-a-vis des Bahnhofes von Mingoldsheim, nördlich von Bruchsal, befindet sich das Schloss Kislau. Der Name stammt von dem mittelhochdeutschen Begriff Kislowe , der kieselige Aue bedeutet. Diese Namensgebung deutet auf die Lage in der Flusslandschaft am Bruhrhain hin, dem Übergangsgebiet von Kraichgau und Hardtwald. Heute wird die Anlage von der Justizvollzugsanstalt Bruchsal als Außenstelle genutzt. §Das ehemalige Wasserschloss weist eine durchaus interessante Baugeschichte auf, da es sich nicht um einen Neubau des 18. Jahrhunderts handelt, sondern weil sich an seiner Stelle bereits eine Wasserburg-Anlage befand. Diese wurde im Kern des Hauptschlossbaus weitergenutzt und in den Gesamtbau integriert. Die Spuren dieser, man kann sagen, eigenwilligen Art der Denkmalpflege des 18. Jahrhunderts sind im Bauwerk heute außen und innen noch sehr deutlich zu erkennen.§Im weitern historischen Verlauf erfährt der Bau, vor allem durch seine staatliche Nutzung nach der Säkularisation 1803, sehr viele Nutzungsänderungen, weshalb vom ursprünglichen barocken Innenausbau nur noch Fragmente erhalten sind. §In dieser Hausarbeit möchte ich auf die Baugeschichte des Schlosses Kislau eingehen, besonders auf einzelne rudimentär erhaltene Räume und Zeugnisse. Ebenso möchte ich die wechselhafte Geschichte nach der Säkularisation bis heute beleuchten.
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