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Ein katholischer Priester und ein jüdischer Kommunist. Zwei Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine wahre Geschichte.
Allenstein, 1933: Nach dem Reichstagsbrand verschleppen die Nazis Manfred Abraham ins KZ. Fünf Jahre später holt ihn die Gestapo erneut. Seine letzte Hoffnung ist ein Pater in Hamburg. Max Größer verhilft verfolgten Katholiken jüdischer Herkunft zur Ausreise. Dafür gerät er selbst ins Visier der Gestapo, wird verhaftet und verhört.
Michael Abraham folgt den Spuren seines Onkels durch Archive in Polen, Deutschland, Holland und Brasilien. Ein erzählendes Sachbuch über Mut und Menschlichkeit in finsterer Zeit. Und über eine Frage, die ihn nicht loslässt: Sind sich der Priester und der Kommunist je begegnet?
Was Sie erwartet:
Die bewegende Geschichte einer jüdischen Familie aus Ostpreußen zwischen Kaiserreich, Weimarer Republik und NS-Diktatur. Das wenig bekannte Rettungswerk des St. Raphaels-Vereins, der Hunderten Verfolgten die Ausreise ermöglichte. Die Fluchtroute über ein katholisches Flüchtlingslager in Holland bis nach Brasilien. Recherchierte Fakten, verbunden mit Szenen, die sich genau so hätten abspielen können. Mit zahlreichen Fotos und Dokumenten aus dem Familienarchiv.
Über den Autor:
Michael Abraham wuchs in der DDR auf. Erst mit sechzehn erfuhr er von der jüdischen Herkunft seiner Familie. Nach seiner Pensionierung begann er gemeinsam mit seiner Schwester, die Lebenswege seiner Verwandten zu erforschen. Er spricht regelmäßig an Schulen über die Geschichte seiner Familie.
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