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In den letzten zehn Jahren wurden zahlreiche Wirbeltiermodelle für genetische und toxikologische Untersuchungen entwickelt. Der Zebrabärbling, eines der einzigartigen Wirbeltiermodelle, ist aufgrund genetischer Aspekte sowie der praktischen und ethischen Aspekte von Experimenten in den Vordergrund gerückt. Danio rerio, ein tropisches Cypriniformes Tier (Familie Cyprinidae), wird wegen seiner gestreiften Haut im Allgemeinen als Zebrafisch bezeichnet. Der Zebrabärbling ist in Indien (Flüsse Ganges und Brahmaputra) beheimatet und reicht bis nach Pakistan und Nordmyanmar. Die Zebrabärbling-Larve wurde von George Streisinger in den späten 1960er Jahren eingeführt, weil sie eine hohe Fruchtbarkeit, eine externe Befruchtung der Eier und ein frühes, vom Sehvermögen abhängiges Verhalten aufweist (Streisinger et al., 1981). Darüber hinaus war sie eine der ersten Wirbeltierarten, deren Genom vollständig sequenziert wurde, und viele molekularbiologische Methoden wurden entwickelt und zur Verfügung gestellt. In den folgenden 20 Jahren hat sich der Zebrafisch als relevantes Modell für die Bewertung der Toxizität von Umweltschadstoffen, Agrochemikalien (Bretuad et al., 2004) und pharmazeutischen Wirkstoffen (Hill et al., 2005) etabliert.
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