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Der Autor, Geograph, Kartograph und Ethnograph Richard Andree (1835-1912) beschreibt in seinen Wendischen Wanderstudien das historische Bautzen, die literarischen und nationalen Bestrebungen der Wenden, seine Streifzüge durch die Oberlausitzer Wendendörfer und die wendische Niederlausitz, die Heidenschanzen und Steinwälle, das wendische Sprachgebiet u.v.a. mehr. Illustriert mit 24 S/W-Abbildungen.§Wenden (auch Winden, lateinisch Venedi) ist eine veraltete Bezeichnung für Slawen im deutschsprachigen Raum (Germania Slavica), besonders für die Sorben in der Lausitz. Während vor allem in der DDR die einheitliche Bezeichnung Sorben für die Slawen der Nieder- und Oberlausitz verwendet wurde, verstehen sich viele Niederlausitzer als Wenden in Abgrenzung zu den Sorben in der sächsischen Oberlausitz. In diesem Sinne wird auch die slawische Sprache in der Niederlausitz als Wendisch oder Niedersorbisch bezeichnet, wovon sich das (Ober-)Sorbische in der Oberlausitz unterscheidet. Mittlerweile tritt nur die Bezeichnung Sorbisch als kulturelle Einheit und anerkannte Minderheit in der gesamten Lausitz heraus, was die Eigenbezeichnung in beiden Sprachen widerspiegelt (Niedersorbisch Serby, Obersorbisch Serbja). (Wiki)§§Nachdruck der Originalauflage von 1874.
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