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Dieses Buch untersucht, wie die vermeintliche Verpflichtung, "alle" neuen KI Tools zu nutzen, ein inneres Spannungsfeld zwischen Überforderung und Verantwortung eröffnet und dazu einlädt, eigenen Entscheidungshorizont zu klären, statt nur Funktionen zu verwalten. Es fragt nach dem psychologischen Preis ständiger Optimierung und der Frage, was Führung im Zeichen von Automatisierung überhaupt bedeutet.Im Vordergrund steht ein Wechselspiel aus drei emotionalen Mechanismen. Erstens entsteht durch den Druck, technologisch "auf dem neuesten Stand" bleiben zu müssen, eine Art leiser Angst vor Kompetenzverlust, die sich in Hektik, Fragmentierung und oberflächlichem Tool Hopping äußert. Zweitens verstärkt dies eine Trennung zwischen "Kopf" und "Bauch": Entscheidungen werden als technisch rational gerechtfertigt, während innere Zweifel und Unsicherheiten im Alltag kaum verortet werden. Drittens entsteht ein Gefühl der Entfremdung, wenn eigenes Handeln zunehmend von Algorithmen vorstrukturiert ist, was Identität mit der Rolle des Unternehmers verschwimmen lässt und die eigene Wahrnehmung von Autonomie untergräbt.